Ökostromanlage

Ökostromanlage

Sie planen die Errichtung einer Erzeugungsanlage?

Bevor sie mit der Errichtung einer Ökostromanlage beginnen, sind einige Punkte zu beachten:

  • In der Planungsphase wird die technische Ausführung und der Standort der Anlage von Ihnen gemeinsam mit Ihrem Elektriker festgelegt. Anschließend senden Sie das vollständig ausgefüllte Datenblatt der Ökostromanlage an das für Sie zuständige Service Center. Das Datenblatt dient uns als Vertragsgrundlage und zur technischen Beurteilung der Netzrückwirkungen.
  • Jede Ökostromanlage speist den Teil des Stroms, der nicht sofort selbst verbraucht wird, in das öffentliche Netz ein. Das hat Rückwirkungen auf das Netz, die berücksichtigt werden müssen. Vor der Errichtung der Anlage klären wir daher für jedes Projekt ab, ob und unter welchen Voraussetzungen ein Anschluss an das öffentliche Stromnetz möglich ist. Falls das bestehende Netz keinen weiteren Anschluss einer Ökostromanlage zulässt, sind Netzverstärkungen erforderlich, die vom Errichter bezahlt werden müssen.
  • Nach der Prüfung, ob das Stromnetz für die vorgesehene Einspeisung ausreichend dimensioniert ist, erhalten Sie eine Information über das Ergebnis der Prüfung bzw. eine Netzzugangsvereinbarung mit Festlegungen für Anschluss und Betrieb der Anlage. Dieser Vertrag beinhaltet auch den Zählpunkt und ist die Bestätigung, dass die Einspeisung zu den im Vertrag enthaltenen Bedingungen möglich ist. Nachdem Sie den unterschriebenen Vertrag an Ihr zuständiges Service Center geschickt haben ist die Einspeiseleistung ein Jahr für Sie reserviert.
  • Nach Unterschrift der Netzzugangsvereinbarung können Sie Ihr Elektrounternehmen mit der Errichtung Ihrer Anlage beauftragen. Bevor Ihre Anlage ans Netz gehen kann benötigen wir die Meldung Ihres Elektrikers über die vorschriftsgemäße Ausführung der Einspeiseanlage (Fertigstellungsmeldung und Energie-Abnahmevertrag).
  • Für Erzeugungs-/Batteriespeicheranlagen bis 5 kW Engpassleistung je Hausanschluss ist ein vereinfachter Ablauf möglich.
    Hinweis für Kleinsterzeugungsanlagen mit in Summe nicht mehr als 800 W Engpassleistung pro Kundenanlage: Als Anlagenbetreiber sind Sie für den vorschriftsmäßigen Anschluss der Erzeugungs-/Batteriespeicheranlage selbst zuständig und verantwortlich, sofern keine Bestätigung von einem Elektroinstallateur vorliegt (nur für Kleinstanlagen bis 800 W zulässig).

Was ist der Zählpunkt?

Der Zählpunkt ist eine eindeutige Nummer zur Identifikation Ihrer Anlage. Der Zählpunkt ist sowohl für die Abwicklung von Förderungen als auch für den Energieliefervertrag erforderlich.

Was sind Netzrückwirkungen?

Netzrückwirkungen sind vor allem Spannungsanhebungen im Netz, die durch die Einspeisung von Energie entstehen. Für diese Spannungsanhebung gibt es Grenzwerte, um den störungsfreien Netzbetrieb für alle Netzkunden zu garantieren. Daher sind wir als Netzbetreiber verpflichtet, für jeden Einspeiser eine Netzbeurteilung durchzuführen, um danach die technischen Rahmenbedingungen für die Ökostromanlage festzulegen.
Ebenso kann es zu unzulässigen Netzrückwirkungen kommen, wenn Geräte zur sofortigen Umsetzung der in der PV-Anlage erzeugten Energie in Wärme (z.B. im Warmwasserspeicher) eingebaut werden. Hier ist es besonders wichtig, dass der Elektriker nur zulässige Elektrowärmegeräte einsetzt und diese mit uns abstimmt.

Downloads
Anlagen bis 5 kW
Netzanschlussvertrag für Erzeugungs- u. Batterie- speicheranlagen
PDF-Datei, 343 kB

Anlagen über 5 kW
Datenblatt für Erzeugungs-/Batterie- speicheranlagen
PDF-Datei, 152 kB

Informationsblatt für Anlagen über 5 kW
über den Ablauf zur Anschlussherstellung.
PDF-Datei, 32 kB